Der Tierzuchtfonds unterstützt praxisorientierte Forschungsprojekte bäuerlicher und ökologischer Landwirtschaft. Beispielhafte Initiativen stellen wir Ihnen hier vor.

40 Millionen männliche Küken werden, kaum geschlüpft, jedes Jahr in Deutschland getötet. Denn in der Legehennenzucht sind die männlichen Geschwisterküken ökonomisch überflüssig, da sie keine Eier legen. Der Tierzuchtfonds unterstützt Initiativen, die nach einem Ausweg suchen, wie die Zucht auf Zweinutzung. Damit werden Hühner gezüchtet, die für die Mast und die Eierproduktion geeignet sind. weiter

Der Tierzuchtfonds unterstützt den Verein der vom Aussterben bedrohten Bunten Bentheimer Schweine bei der Gründung einer Züchtervereinigung. Damit ist die Herdbuchzucht gesichert – und auch die Vermarktung von Wurst- und Fleischspezialitäten.

Der Tierzuchtfonds fördert Projekte zur standortgerechten Rinderzucht vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in der Schweiz. „Der Kuhtyp muss zum Betriebstyp passen“, sagt FiBL-Zuchtexpertin Spengler. „Das bringt gesündere, fruchtbarere Kühe und damit auch eine verbesserte Wirtschaftlichkeit der Tierhaltung.“

Statt kurzfristiger Höchstleistung verbessern vorausschauende Milchviehhalter die langjährige Gesundheit und Fruchtbarkeit ihrer Kühe. Die Arbeitsgemeinschaft für Rinderzucht auf Lebensleistung bündelt das Wissen und die praktische Erfahrung. weiter

Öko-Bauern und Berater helfen der Zuchtstierhaltung auf die Sprünge, damit auf den Höfen wieder eine zukunftsfähige Rinderzucht und eine artgerechte Fortpflanzung stattfindet. weiter

Das bestandsgefährdete robuste Schwarzbunte Niederungsrind wird auf seine Eignung für die ökologische Haltung überprüft, und praxistaugliche Zuchtstrategien werden ausgearbeitet. weiter
